Burnout und Stress

Burnout

Ein stetig wachsendes Problem in unserer Gesellschaft ist das in letzter Zeit zur neuen Volkskrankheit ernannte Burnout. Nicht wenige Ärzte und Professoren sprechen hier aber von einer Modediagnose. Denn laut der Internationalen Klassifikation der Erkrankungen (ICD 10) ist Burnout keine Krankheit, sondern ein Einflussfaktor, der den „Zustand der totalen Erschöpfung“ beschreibt. Zudem gibt es keine genaue Abgrenzung, da mehrere Phänomene mit dem Begriff Burnout zusammengefasst werden. Deshalb lassen sich in der Literatur auch viele verschiedene Definitionen finden.

Beispiel für eine Definition von Burnout

„Burnout ist ein dauerhafter, negativer, arbeitsbezogener Seelenzustand ‚normaler’ Individuen. Er ist in erste Linie von Erschöpfung gekennzeichnet, begleitet von Unruhe und Anspannung (distress), einem Gefühl verringerter Effektivität, gesunkener Motivation und der Entwicklung dysfunktionaler Einstellungen und Verhaltensweisen bei der Arbeit.“
Schaufeli, W.B. & Enzmann, D.(1998). The burnout companian to study & practice. London: Taylor & Francis.

Unbestritten jedoch ist, dass die Burnout-Problematik den Unternehmen enorm viel Geld kostet. Laut dem Fehlzeiten-Report der AOK von 2011 ist Burnout für fast 10% der Krankschreibungen in Deutschland verantwortlich.

Symptome für Burnout können sein

  • reduziertes Engagement
  • sozialer Rückzug
  • Schlafstörungen
  • Rückenschmerzen
  • Herz-/Kreislaufprobleme
  • Anfälligkeit für Infektionskrankheiten
  • Aggression
  • Tinnitus
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • erhöhter Alkohol-, Tabak- und Drogenkonsum

Diagnose von Burnout

Wenn Sie das ein oder andere der oben genannten Symptome an sich feststellen, müssen Sie aber nicht gleich in Panik verfallen und vom Schlimmsten ausgehen. Eine ärztliche Diagnose eines erfahrenen Spezialisten ist nötig, um die Symptome in der Gesamtproblematik einordnen zu können. Erst dann können auch gezielte Maßnahmen durchgeführt werden, in denen auch Bewegung und je nach Schweregrad auch Sport nicht fehlen sollte.

Ablauf von Burnout-Prävention und Einordnung von Sport

  1. Primärprävention (Verhältnisprävention)

    Analyse und Reduzierung von potenziellen Stressoren in der Arbeit, gegebenenfalls auch im privaten Umfeld (evtl. mit Hilfe eines Psychologen)

  2. Sekundärprävention (Verhaltensprävention)

    Verbesserung der Stressbewältigung durch Schaffen eines Ausgleichs (z.B. Sport, Entspannung, gesundes Essen, …)

  3. Tertiärprävention (Rehabilitation von Stressgeschädigten)

    Beratung, Behandlung und Wiedereingliederung von Betroffenen

Wie Sie mit Ausdauertraining Burnout und Stress entgegenwirken können

Den oben genannten Burnout-Symptomen kann prinzipiell mit Bewegung entgegenwirkt werden. Sowohl ein Ausdauertraining (v.a. am Anfang), als auch ein auf Sie abgestimmtes Krafttraining haben positive Auswirkungen auf das Beschwerdebild und können ihre Lebensqualität wieder steigern.

Mit folgenden Leistungen kann ich Sie beim Stessabbau unterstützen.

Leiten Sie ein Unternehmen und möchten diesbezüglich etwas für ihre Mitarbeiter tun, oder sind Sie angestellt und möchten mit Sport dieser Problematik vorbeugen, dann nehmen Sie mit mir Kontakt auf, oder rufen Sie mich unter +49 176 226 291 75 an. Ich berate Sie gerne!
OBEN